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Förderkonzept der Grundschule Nieste

Einleitung

Die Heterogenität der heutigen Kinder erfordert ein anderes Unterrichten als noch vor 20 Jahren. Damals wurde vorwiegend im „Gleichschritt“ gelernt, die stärkeren Schüler mussten warten, die Schwächeren hinkten hinterher.

Da kein Kind wie das andere ist und jedes Kind unterschiedliche  Stärken und Fähigkeiten besitzt, auf die auch möglichst individuell eingegangen werden soll, versuchen wir an der Grundschule Nieste durch spezifisch abgestimmte  Wochenplan-Arbeit, gezielt ausgesuchtes Arbeitsmaterial und Förderunterricht in Kleingruppen, die Kinder dort abzuholen, wo sie stehen, bzw. ihnen die Hilfe und Unterstützung anzubieten, die sie brauchen.

Laut

  • Verordnung zur Ausgestaltung der Bildungsgänge und Schulformen der Grundstufe (Primarstufe) und der Mittelstufe (Sekundarstufe I) und der Abschlussprüfungen in der Mittelstufe (VOBGM) vom 14. Juni 2005,
  • der Verordnung über die sonderpädagogische Förderung vom 17. Mai 2006,
  • der Verordnung über die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten beim Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen (VOLLR) vom 18. Mai 2006 und
  • dem Nachteilsausgleich für Schülerinnen und Schüler mit Funktionsbeeinträchtigungen, Behinderungen oder für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Schwierigkeiten beim Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen, Erlass vom 18.Mai 2006

sind die Schulen gehalten, ein Förderkonzept zu erstellen.

Ziele des Förderkonzeptes

Alle Schüler müssen trotz unterschiedlicher Fähigkeiten und Interessen, verschiedenem Arbeits-, Sozial- und Lernverhalten alle verbindlichen Grundanforderungen erreichen können. Dazu sind  individuelle Unterstützung, Begleitung und Rückmeldung durch Lehrer gezielt nötig.
Förderung in der Grundschule heißt aber nicht nur eine Aufarbeitung von Defiziten. Fördern bedeutet, allen Kindern verschiedene Lernarrangements zu bieten, mit deren Hilfe sie persönliche Fähigkeiten und Fertigkeiten weiter entwickeln können.

Schulische Voraussetzungen

  • Schaffung einer positive Lernumgebung, die differenziertes und individualisiertes Lernen zulässt
  • Öffnung des Unterrichts zur Entwicklung von Selbständigkeit, Selbstkontrolle und Helfersysteme in wechselnden Sozialformen
  • Zulassen von Könnenserfahrungen, Erfolgserlebnissen bei allen Kindern
  • Regelmäßige Rückmeldungen an das Kind und die Eltern

Durchführung von standardisierten Testverfahren und entsprechende Fördermaßnahmen

Zeit

Diagnose

Förderung

Vorletztes Jahr im Kindergarten

Marburger Sprach-Screening

Sprachförderung bei Bedarf, Logopädie

Letztes Jahr im Kindergarten

„Hören, Lauschen, Lernen“

Sprachförderung

Letztes Jahr im Kindergarten

Ärztliche Untersuchung (Schulreifetest – körperlich / sprachlich)

Logopädie, Ergotherapie

Letztes Jahr im Kindergarten

Schuleingangstest

„Bereit für die Schule“

Förderung der Fähigkeiten und Fertigkeiten für den Schulbeginn

In den ersten fünf Wochen des 1. Schuljahres

Münsteraner Screening

Fördermaterial des MÜSC

Im Laufe eines jeden Schuljahres

Grundschuldiagnose online Deutsch und Mathe

Klassen 1-4

Umfangreiches Fördermaterial vorhanden

Am Ende eines jeden Schuljahres

 

 

Stolperwörterlesetest Klassen 1-4

Förderung der Lesekompetenz durch Lesen (Schnelligkeit/Sinnentnahme)

Am Ende eines jeden Schuljahres

Hamburger Schreibprobe

Klassen 1-4

Förderung der Rechtschreibkompetenz

Ab 2. Schuljahr

BIRTE bei Verdacht und/oder Vorliegen einer Rechenschwäche

Förderung der grundlegenden mathematischen Fähigkeiten