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Das Arbeitsvorhaben

1. Die Ausgangssituation

Im Schuljahr 2000/2001 ist das Thema „ Wir gehen wir mit schwierigen Schulkindern um“ behandelt worden. Es fand eine Fortbildungsreihe unter der Leitung von Frau Viertel, Schulleiterin der Agathof-Schule, statt.
Immer wieder ist im Umgang der Kinder untereinander zu beobachten, dass kein
Regelbewusstsein entwickelt ist. Es fehlt an Sensibilität und Toleranz gegenüber
Freunden und Mitschülern. Ernsthaftigkeit und Verantwortung im Umgang mit Anderen und in der Zusammenarbeit wird immer weniger beachtet. Dafür setzen sich egoistisches Verhalten und Profitdenken durch. Schüler/innen hängen an falschen Vorbildern, verlieren Werte, die für das Leben in unserer Gesellschaft wichtig sind.

Einfache Beispiele:
Verantwortungsloser Umgang mit Spielgeräten, Arbeitsmaterialien
verlieren und vergessen, beschimpfen und andere unhöfliche Umgangsformen. Im täglichen Umgang mit den Kindern stolpern wir alle in der Schule über diese Probleme. Verbote allein genügen nicht , Gebote müssen einsichtig gemacht werden. Einsicht muss trainiert werden. Handeln muss erfahren werden.

2. Die Idee

Die Arbeit im Schulalltag mit schwierigen Kindern und die Evaluation in diesem
Bereich hat zu dem Ergebnis geführt , dass für unsere Schule eine gültige Schulordnung unter der Fragestellung von verbindlichen Regeln im Umgang miteinander in der Schule und in der Öffentlichkeit erarbeitet werden muss. Klassenordnungen und Klassenrituale sind davon nicht betroffen.
Für das Schuljahr 2001/2002 ist diesbezüglich eine Arbeitsgruppe, bestehend aus
dem Kollegium und der Schulkonferenz, zu bilden. Sie soll einen Vorschlag für eine
Schulvereinbarung mit nur wenigen, aber treffenden Regeln sowie einem Maßnahmekatalog bei Regelverstößen erarbeiten. Geplant ist, dass in die inhaltlichen Überlegungen Schülerideen einfließen, d.h. dass Schüler/innen in der Arbeitsgruppe mitarbeiten oder Vorschläge von Schüler/innen abgefragt werden.

3. Die Zielsetzung

Zielsetzung ist, den Schulkindern zu verdeutlichen, dass Regeln wichtig sind,
damit sich jeder gerecht behandelt und wohlfühlt. Dadurch wird eine Wohlfühlatmosphäre geschaffen, die erfolgreiches Lernen auf den Weg bringt. Die Einhaltung von sozialen Regeln ermöglicht einen wesentlichen Schritt auf den Weg zu einer gesundheitsfördernden Schule. Außerdem entspricht dies unter anderem den Aufgaben und Zielen, wie sie im Rahmenplan Grundschule unter den Punkten Friedens-und Rechtserziehung (S.272) sowie Regeln und Rituale (S. 291) gefordert werden. (Rahmenplan Friedens-Rechtserziehung S.272 ebenso Regeln und Rituale).